results. MärkteAktuell

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00:00:04: Hallo Uli und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:35: Lass uns wie gewohnt gerne mit Deutschland starten.

00:00:38: Die extreme und anhaltende Unsicherheit im Iran-Konflikt trifft die deutsche Wirtschaft an einem wunden Punkt, als statt exportorientierte und energieimportierende Nation ist Deutschland besonders anfällig für Störung der globalen Lieferketten und für explodierender Energiepreise.

00:00:57: Um die Belastung abzufedern, hat die Bundesregierung am vergangenen Wochenende ein Entlastungspaket geschnürt.

00:01:04: Das Erinnerungen an die Krise in den Jahr-Zw.

00:01:10: Doch es steht unter Beobachtung, ob dieses Paket mehr als nur ein Tropfen auf den heißen Steinen ist.

00:01:16: Mit einem Volumen von maximal vierzehn Millionen Euro und Plänen zur Gegenfinanzierung wirkt das eher wie ein symbolischer Akt in einer Zeit, in der die Märkte eine klare und kraftvolle Antwort auf die Drohne in externen Schocks erwarten.

00:01:30: Das sind Lastungspaket und fast eine befristete Senkung der Energiesteuern – und eine Entlastungsprämie!

00:01:37: Wie bewertest du die makroökonomischen Effekte angesichts der Tatsache, dass sie scheitern?

00:01:42: Ja.

00:01:42: Die Bundesregierung hat hier auf die privaten Haushalte geschielt offensichtlich und denen ein kleines Geschenk bereitet indem Sie jetzt die Benzin- und Dieselpreise nach unten treibt also dem man eben ein Stück weit auf die Steuer verzichtet.

00:02:00: mal gucken wie lange dieser Konflikt anhält und wie er denn dann ausgeht, ob es wirklich genutzt hat.

00:02:06: Also sollte er skalieren werden die Preise noch weiter steigen?

00:02:09: Dann ist das eben nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

00:02:12: Sollte man sich einigen können und beides ist ja möglich, dann werden die preise möglicherweise schneller wiederfallen als der Bundestag, der dieses Maskarnahmpaket auch verabschiedet oder verabscheiden kann.

00:02:26: also deswegen müssen wir mal gucken wie's ausgeht.

00:02:28: wer richtig isst dass der Konflikt um die Straße von Hormuz nach wie vor nicht gelöst ist, das die Energiepreise nach wie vorextrem hoch sind für Europa noch ärgerlicher bei Gas als bei Öl.

00:02:43: Da haben wir keine strategischen Reserven.

00:02:45: ganz im Gegenteil – die Läger sind leer und im Gegensatz zu den Benzinpreisen wo zumindest der Markt Backwardation ein Preis, also daß die Preise gegen Jahresende wieder zurückgehen, sollten sehen wir das beim Gaspreis nicht.

00:03:03: Sondern der bleibt eher auf dem Niveau, dass wir momentan haben und damit hoch.

00:03:09: Und wie gesagt, das trifft natürlich dann die deutsche Wirtschaft umso härter.

00:03:13: Vor dem Hintergrund sind nach wie vor die Dinge angemahnt, die wir ja auch schon hier im Podcast mehrfach diskutiert haben, die aber auch in der deutschen Öffentlichkeit ausreichend diskutiert worden sind, Facharbeiter, Genehmigungsverfahren, teure Energiepreise, Bürokratie und so weiter und sofort.

00:03:34: Da muss die Bundesregierung ran.

00:03:36: Mal gucken ob die Reformen wirklich kommen, die ja jetzt auch mal wieder angekündigt wurden.

00:03:43: Ansonsten stimmt wahrscheinlich das was die Wirtschaftsforschungsinstitute, die Deutschen im Frühjahrsgutachten gesagt haben Nämlich, dass das Potenzial wachstum also die Möglichkeit mit dem Deutschland überhaupt wachsen kann um zwei tausend dreißig herum auf null Prozent gefallen ist.

00:04:01: Das heißt wir werden nur noch zufällig mal im positiven Bereich und das wäre natürlich eine sehr schlechte Nachricht für alle diejenigen die ja noch Geld ausgeben wollen für irgendwas und nicht direkt dem anderen dabei in die Tasche greifen.

00:04:17: Also wir müssen dringend daran diese Wirtschaftsforschungsinstitute bezeichnen das Beziffern, dass deutsche Wachstum in diesem Jahr mit irgendwo zwischen ja am unteren Rand mit Null Komma zwei.

00:04:32: Am oberren Rand dann so etwa bei einem Prozent.

00:04:35: also Das ist nicht wirklich viel wenn man sich die Fiskalpolitik anguckt und auch Die Arbeitstage dir etwas größerer Zahl in diesen Ja zur Verfügung stehen.

00:04:46: Also Insofern ist das immer noch ein schwaches Wachstum und wir kriegen das nur in den Griff, wenn wir endlich Reformen machen.

00:04:53: Und stärker eine angebotsorientierte Politik.

00:04:56: Danke

00:04:56: für die Einblicke Oli.

00:04:58: Dann lass uns gerne einmal auf einer bemerkenswerte Entwicklung innerhalb der Eurozone blicken, die im Kontrast zur globalen Anspannung aktuell steht.

00:05:07: Lass uns nach Ungarn blicken!

00:05:09: Dort gab es am threizenten April wahlen mit einem erdrutschartigen Sieg.

00:05:17: Inpolitische Neuanfang sorgt für ein erhebliches Aufsehen an den Finanzmärkten und sendet auch ein starkes Signal nach Grüssel.

00:05:25: Die Aussicht auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit der EU, rechtsstaatliche Reformen und noch eine potenzielle Freigabe von blockierten EU-Geldern in Milliardenhöhe schafft ein stark positives Momentum für die Wirtschaft in Ungarn.

00:05:42: Für Investoren stellt sich Ich denke, eine sehr spannende Frage.

00:05:47: Ob dieser lokale Optimismus stark genug ist um den globalen Gegenwind zu trotzen?

00:05:53: Die ungarische Wirtschaft profitiert von einem starken inpolitischen Rückenwind, steht aber gleichzeitig aktuell vor einen sehr rauen globalen Umfeld mit hohen Energiepreisen, geopolitischen Risiken – all das was du gerade schon angesprochen hattest.

00:06:08: Welcher diesen beiden Kräfte?

00:06:10: Die lokale Optimismus oder der globale Gegenwind wird sich deiner Meinung nach stärker auf die ungarischen Märkte also Anleihen und Währung auswirken!

00:06:20: Ja, also tatsächlich ist Ungarn natürlich sehr stark auf externe Energie.

00:06:26: Also externa Zuführung von Energie angewiesen.

00:06:29: man hatte eine Pipeline noch aus Russland durch die Ukraine in Gebrauch.

00:06:35: da gibt es jetzt widersprüchliche Aussagen zu ob sie beschädigt ist oder nicht und wer sie beschätigt hat.

00:06:42: aber das war ja einer der großen Konflikte den der formalige Ministerpräsident Viktor Orban mit der Ukraine natürlich ausgefochten hat.

00:06:54: Also man wird in Ungarn dieses Energieproblem lösen müssen, mal gucken welche Quellen man denn dann anzapfen kann.

00:07:02: Richtig ist aber das mit der Abwahl von Victor Orban die Zinsen in Ungarn dramatisch gefallen sind im zehnjährigen Bereich, also wirklich sehr deutlich und auch der vorhin zum Euro stark zugelegt hat.

00:07:20: Also der Kapitalmarkt hat offensichtlich diese Wahl zuerst mal als positives Signal genommen.

00:07:27: Darüber hinaus muss sich aber die neue Regierung jetzt sehr beeilen weil sie bis August verschiedenste rechtsstaatliche Reformen Prinzipien eingeführt haben.

00:07:40: Da geht es beispielsweise um die Unabhängigkeit der Justiz, da geht's aber auch um die Korruptionsbehörde beziehungsweise Antikorruptionsmaßnahmen, die ergriffen werden sollen, um dann im August zehn Komma vier Milliarden Euro von der Europäischen Union bekommen zu können.

00:08:02: bisher wird betont das sein hartes Ziel.

00:08:04: mal gucken ob es wirklich so hart gemeint ist am Ende des Tages, aber die Zeit ist knapp und irgendwann wird sich also wirklich beeilen müssen ein paar Schritte in die Wege zu leiten um im August dann dieses Geld zu bekommen.

00:08:18: Für weitere acht Milliarden hat man dann etwas länger Zeit nämlich bis Ende zwei tausend siebenund zwanzig aus dem Koalitions- und Strukturfonds.

00:08:27: auch dafür müssen diese Maßnahmen ergriffen werden.

00:08:31: das ist ein ganzes Maßnahmenbündel.

00:08:34: Das sehe ich aber weniger kritisch, weil eben einfach die Zeit etwas länger ist.

00:08:39: Also sollte Ungarn tatsächlich diese EU-Gelder frei bekommen?

00:08:45: Mit den entsprechenden Maßnahmen ist das sicherlich ein ausgesprochen gutes Zeichen für Ungarn, weil die Gelder dann auch entsprechend investiert werden können.

00:08:56: darüber hinaus muss man eben auch dieses vorhin schon angesprochenen Energieproblem sicherlich lösen.

00:09:02: Danke für die Einblicke, dann würde ich nochmal an das erste Thema was wir ja thematisiert hatten, anknüpfen Die Lage im Nordosten Wenn wir rüber über den Atlantik blicken Richtung Amerika.

00:09:14: Dann hat sich über das Wochenende hinweg die Lage weiter zugespitzt.

00:09:19: In Gegend der Hoffnung auf eine schnelle diplomatische Lösung scheint der Iran weiter zu zögern und die zuvor angedeuteten Gespräche, die Trump für heute am Montag angekündigt hatte finden nicht statt und die Unsicherheit über das, was nach dem Auslaufen der Waffenruhe am zweifendzwanzigsten April übermorgen gescheht wächst stündlich.

00:09:43: Die Drohkulisse bleibt also bestehen – die Märkte sind extrem nervös!

00:09:47: Die jüngsten Entwicklungen zeigen dass die USA in einem hoches kannten geopolitischen Spiel agieren und die scharfere Tore gegenüber den Iranen und die militärische Drohkolisse versetzen die globalen Märkte in höchste Alarmbereitschaft.

00:10:04: Im Zentrum der Sorge steht die Straße von Hamoos, sie ist wieder zu – eine entscheidende Ader für den weltweiten Ölhandel.

00:10:11: Eine Eskalation des Konflikts könnte die Energiepreise weltweit weiter in die Höhe treiben und eine Inflationsfälle auslösen, die die US-Notenbank vor ein ernstes Dilemma stellen

00:10:22: würde.".

00:10:23: Wie siehst du bereits dass wenn die hohen Energiepreiser den US-Verbraucher doch deutlich stärker treffen als beispielsweise die asiatischen, wo Regierungen die Preise stärker deckeln.

00:10:37: Wie großstetzt du das Risiko einer Starkflation in den USA ein?

00:10:42: Also eine Kombination aus hoher Inflation und schwachen oder... OSK ist sogar negativen Wirtschaftswachstum.

00:10:49: Ja, um eine Stagflation in den fahrlichen Staaten zu bekommen müssten wir sicherlich Ölpreise bei hundertzwanzig und drüber für mindestens drei Monate bekommen.

00:11:00: das kann ich im Moment noch nicht sehen.

00:11:02: Ich bin schon bei dir dass die Ereignisse um die Straße von Hormuz eine gewisse Erratik angenommen haben.

00:11:12: Der Iran hatte am Freitag bekanntgegeben, er würde die Straße von Normus öffnen.

00:11:16: Der amerikanische Präsident hat sofort dagegen gehalten und gesagt könnte machen.

00:11:20: Herzlichen Glückwunsch aber wir werden die iranischen Häfen weiter blockieren.

00:11:25: Daraufhin hat dann der Iran seine Freigabe der Straße vor Normus wieder zurückgenommen.

00:11:30: es sind angeblich ja sogar Schießereien dort geschehen.

00:11:37: Die Amerikaner sollen ein Iranisches Handelsschiff aufgebracht haben.

00:11:41: Also das sieht nicht wirklich nach Deeskalation aus, da bin ich schon bei dir.

00:11:47: Nichtsdestotrotz scheinen die Amerikaner ihre Verhandlungsführer nach Islamabad also Pakistan geschickt zu haben.

00:11:56: Der Iran hat gesagt aus seiner Sicht gibt es im Moment nichts zu verhandeln.

00:12:01: Mal gucken ob man jetzt in den nächsten Tagen noch zusammen kommt und was dann mit dieser Deadline eben passiert.

00:12:07: Aber da hängt schon viel von ab.

00:12:08: Da bin ich ganz bei dir, es sind eben nicht nur die Energiepreise also über Gas und Öl haben wir ja schon gesprochen Es sind auch pädrochemische Vorprodukte Die in großer Zahl durch diese Straße von Hormuz gehen beispielsweise für die Metallverarbeitung aber auch für Textilien, Dünger.

00:12:36: Ja, schon richtig was der Weltwirtschaft auch wehtun könnte.

00:12:41: Und insofern kann eigentlich niemand ein Interesse daran haben dass diese Straße von Hormuz lange gesperrt ist.

00:12:48: natürlich auch der Iran nicht der ja auch Einnahmeausfälle hat die Chinesen nicht Die Amerikaner auch nicht, der Europäer ist rechtlich.

00:12:57: Der einzige der sich vielleicht freut ist Russland.

00:13:00: aber Lass mal was da hingestellt.

00:13:04: also Ich glaube, beides ist möglich.

00:13:07: Nach wie vor sowohl eine Einigung als auch eine weitere Eskalation.

00:13:12: Eine weitere Eskhalation wird definitiv Wachstum kosten und die Inflation noch weiter nach oben schieben.

00:13:19: Jeder Tag ist da entscheidend – auch für Europa, auch für Asien.

00:13:24: Wir sehen das wir in den Vereinigten Staaten Benzinpreise haben, Dieselpreise, die über vierund fünf Dollar pro Gallen liegen.

00:13:32: Das führt natürlich zu großer Verärgerung!

00:13:35: Die Amerikaner haben am vierten Juli die Zweihntfünfzig-Jahrfeier Amerikas und natürlich die Midterm Elections am dritten November.

00:13:42: Ich glaube nicht, dass man damit einem Krieg hineingehen will.

00:13:44: also noch mal das Interesse ist groß sich zu einigen aber im Moment bewegt sich wenig und deswegen werden wir weiter beobachten müssen und können nur sagen natürlich ist der volkswirtschaftliche Schaden eingetreten mit höherer Informationen, Nikitrie und Wachstum.

00:14:00: Der ist aber im Moment noch so, dass wir nicht über eine Rezession sprechen.

00:14:03: und sollte das Ganze eskalieren und länger dauern.

00:14:05: Dann müssen wir irgendwann sicherlich auch über Rezessionssprechen.

00:14:10: Und ja, das wäre dann natürlich der unangenehmste aller Ergebnisse, der dort erzielt werden könnte.

00:14:18: Danke

00:14:18: für die Einblicke.

00:14:20: in Bezug auf die steigenden Energiepreise und auch die höhere Inflationen steht die US-Motenbank natürlich aktuell enorm unter Druck?

00:14:29: Wie schätzt du auch das Risiko ein, dass die Fed ihren Kursziel ändern muss?

00:14:36: Dass die Zinsen doch kürzerfristig vielleicht wieder angehoben werden, was der Markt aktuell noch gar nicht einpreist.

00:14:42: Der Markt hatte ja zwei bis drei Zinssenkungen eingepreist und war mittlerweile dann auf Null mit einer leichten Tendenz sogar tatsächlich zu Zinserhöhung.

00:14:51: Mittlerweile ist man aufhalten mit einer kleinen Tendenz vielleicht sogar runterzugehen.

00:14:57: Aber das ändert sich natürlich auch jeden Tag in den Markterwartungen, mit Meldungen vom Nahen Osten.

00:15:04: Jetzt haben wir dieser Tage die Anhörungen von Kevin Walsh der ja der Nachfolger von Jerome Paul werden soll im Senat und sofern kann es natürlich schon sein wenn hier der Kandidat des amtierenden amerikanischen Präsidenten in die FET hineinkommt.

00:15:25: Der ist bisher nicht als besonders da aufgefallen, dass er da irgendeine besondere Tendenz hätte.

00:15:33: aber es kann natürlich schon sein das Kevin Warsh dann doch eher einer Zinssenkung nochmal das Wort redet.

00:15:42: Aber noch mal auch das hängt dann am Ende davon ab wie lange die Straße von Hormuz gesperrt ist, und ob die amerikanische Notenbank tatsächlich diese Störungen als temporär einschätzen kann oder ob sie eben langfristiger sind.

00:15:59: Das glaube ich heute nicht entschieden.

00:16:01: Ich glaube dass die Fett in der nächsten Sitzung zuerst mal gucken und abwarten wird Und wir dann sehen müssen, wie die Entwicklung tatsächlich weitergeht.

00:16:11: Es bleibt also weiterspannend und genau das werden wir in dem nächsten Podcast bestimmt weiter thematisieren.

00:16:17: Dann lasst uns gerne zum Abschluss nach China blicken!

00:16:20: Während der Welt gebannt auf den Nahen Osten blickt scheint die chinesische Exportwirtschaft paradoxerweise zu den Gewinnern der geopolitischen Lage zu gehören.

00:16:29: Die Zahlen für das erste Quartal, im Jahr ist es bis zum Ende des Jahres.

00:16:33: Mit einem Plus von fünfzehnt Prozent haben alle Erwartungen übertroffen.

00:16:37: China profitiert also von den Bündel-Anfektoren, dem globalen Kalibom, seinen Kostenvorteil bei Energie und der beschleunigten Globalen Energiewender in der das Land eine führende Rolle einnimmt.

00:16:50: Diese Widerstandsfähigkeit und das bewusste Wachstum werfen ein neues Licht auf die chinesische Wirtschaft.

00:16:57: Und ihre Rolle als Stabilisator oder Profiteur, wenn man sagen möchte in einem zunehmenden und sicheren Weltordnung.

00:17:05: Chinas Exporter sind im ersten Quartal überraschend stark gewachsen.

00:17:09: Welche konkreten Treiber die Analysten mit dem Akronym erhet zusammenfassen, stecken hinter diesem Boom und wie nachhaltig schätzt du diese Entwicklung ein?

00:17:20: Ja China hat immer wieder den Reflex... Wenn es nicht so gut läuft auf den Export zu setzen und das sind dann vor allen Dingen natürlich die erneuerbaren Energien, dass sind die Elektro Autos.

00:17:32: Und das sind künstliche Intelligenz und ähnliche Dinge mehr wo China ja zweifellos führend ist in der Welt also künstlichen Intelligenze chips knapp vielleicht hinter den USA bei anderen Sachen sicherlich auf der welt führende.

00:17:49: china hat seltene Erden, weil wir das lange Zeit Richtung China ausgelagert haben.

00:17:56: Vor allen Dingen die Aufbereitung dieser seltenen Erden.

00:17:59: China hat jetzt gerade angekündigt dass es Schwefel möglicherweise eingeschränkt nur noch exportieren will.

00:18:07: Das ist keine gute Nachricht für Metall und vor allem den Kupferverarbeitung.

00:18:14: Gerade in Afrika oder auch in Lateinamerika.

00:18:17: Also China hat verschiedene Hebel, hat auch hohe Reserven an Energie.

00:18:24: Kommt im Moment eben erstaunlich gut mit diesem Konflikt zurecht den wir da im Mittler- und Osten sehen.

00:18:34: aber der Binnenmarkt läuft eben nach wie vor nicht so richtig gut.

00:18:38: also der Hausmarkt ist nach wie Vor in einer schwierigen Lage.

00:18:42: Wir haben zuletzt gesehen dass die Hauspreise doch weiterhin stark rückläufig sind und China müsste eigentlich den Binnenmarkt stärker ins Auge nehmen.

00:18:54: Das tun Sie nicht so richtig, sie fallen immerhin in den Reflex, den Export dann wieder anzukurbeln.

00:19:00: das ist ja auch offensichtlich gelungen und wir haben damit ein sehr gutes Wachstum im ersten Quartal von fünf Prozent hingelegt also noch mehr als die Analysten eigentlich erwartet hatten.

00:19:10: Aber das eigentliche Ziel muss sein den Immobilienmarkt zu beruhigen und den Binnenmarkt nach vorne zu kriegen.

00:19:17: Da gibt es ja auch einzelne Maßnahmen in diese Richtung, beispielsweise werden die lokalen Regierungsstellen mit Geld ausgestattet um Immobilie aufzukaufen zur Ende zu bauen, die nicht zu Ende gebaut worden sind oder aber man hat Maßnahmen ergriffen um den ruinösen Wettbewerb in China in den Griff zu kriegen.

00:19:39: All das ist aber noch nicht so richtig im Gange und deswegen, wie gesagt, setzt man da stärker auf den Export was im Moment offensichtlich funktioniert.

00:19:50: Aber was natürlich dann auch zu Zweifelsfalle zu der entsprechenden Gegenreaktion in den Ländern führt und deswegen wäre es sicherlich langfristig richtiger wenn China mehr auf den Binnenmarkt setzen würde.

00:20:02: Danke für die Einschätzung, es bleibt ihr also auch hier weiterhin spannend.

00:20:06: Wir sind schon wieder am Ende des Podcasts angekommen und hören uns dann in zwei Wochen wieder.

00:20:11: Bis dahin alles Gute und danke

00:20:14: fürs Zuhören!

00:20:15: Sehr gerne, tschüss.

Über diesen Podcast

Was sind die aktuell bestimmenden Themen an den Märkten? Dazu stellt sich Dr. Ulrich Stephan alle zwei Wochen den Fragen des Spezialisten für Zins- und Währungsmanagement Sebastian Neckel. Welche Notenbanken sind aktiv, welche sind eher zurückhaltend? Politische Ruhe oder Unruhe? Gehen die Zinsen rauf oder runter? Muss ich als Unternehmer handeln? Intensiv, pragmatisch und auf den Punkt. Wer tagesaktuell in die Märkte sehen möchte, dem sei der tägliche Newsletter „Märkte am Morgen“ empfohlen.

von und mit Deutsche Bank

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